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​Bohrhammer - So kommst du überall durch

Beim Renovieren der Wohnung oder beim Bau des Eigenheims kommen herkömmliche Schlagbohrer oder Bohrmaschinen häufig an ihre Grenzen. Du willst Löcher in die Betonwand bohren, aber kommst nicht voran? Der Durchbruch zwischen zwei Räumen will nicht funktionieren? Dann ist ein Bohrhammer genau das richtige für dich. Ein vernünftiger Bohrhammer bohrt präzise, sauber, kommt fast überall durch und macht selbst vor Beton nicht halt. 

Der elektrisch betriebene Bohrhammer 

In diesem Blogeintrag wird sich auf elektrische Bohrhämmer konzentriert und deshalb wird absichtlich darauf verzichtet, hydraulische und pneumatische Antriebe genauer unter die Lupe zu nehmen. Diese werden tendenziell nur von professionellen Handwerkern genutzt und sind für den alltäglichen Bedarf etwas zu kraftvoll. Pneumatische Bohrhämmer sind druckluftbetrieben und eher für Baustellen oder Arbeiten unter Tage gedacht, hydraulische Bohrhämmer werden mit Hydraulikflüssigkeit betrieben und bringen so eine extra hohe Leistung für den Einsatz an Industrie- oder Großmaschinen mit sich.

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Ohne Kraftaufwand zum Ziel 

Ein Bohrhammer zeichnet sich durch sein Hammerwerk aus, welches nochmal mehr Kraft aufbringen kann, als ein herkömmliches Schlagwerk. Der Bohrhammer schlägt vor und zurück und verbindet dies mit Rotation. Durch diesen Aufbau klappt das Bohren, im Gegensatz zu Bohrmaschinen, ohne großen Druck auszuüben, da der Bohrhammer Freiraum zum schlagen braucht. Du brauchst die Maschine also nicht mühsam mit großem Kraftaufwand durch die Wand drücken, in diesem Fall verliert der Bohrhammer sogar an Wirkung, da er seine Schläge nicht mehr voll ausführen kann. 

Gewicht - Ein wichtiger Faktor

Bohrhämmer sind mit durchschnittlich zwei bis sechs Kilogramm kein Leichtgewicht, vor allem wenn du sie über einen längeren Zeitraum verwenden möchtest. Mehr Leistung bedeutet häufig mehr Gewicht, du solltest dir also gut überlegen, wie viel Leistung du im Einsatz brauchst und ob der Griff zur Variante mit etwas weniger Gewicht nicht doch Sinn macht. Akkubetriebene Bohrhämmer sind zwar flexibel einsetzbar, erhöhen ihr Gewicht durch die Akkus aber nochmal zusätzlich. Die netzbetriebene Variante ist durch das Kabel zwar nicht ganz so flexibel einsetzbar, spart aber Gewicht, welches sich bei langer Benutzungsdauer doch bemerkbar machen kann. Leistungstechnisch nehmen sich die neueren, akkubetriebenen Maschinen meistens nicht viel im Vergleich zu den netzbetriebenen Bohrhämmern. Du solltest also zwischen Flexibilität und zusätzlichen Gewicht abwägen. Akkus sind auf jeden Fall zu empfehlen, wenn du schon mehrere Maschinen einer Marke, mit zusammenhängenden Akku-Öko-System zu Hause hast, denn dann kannst du deinen Bohrhammer einfach in das System integrieren und sparst dir teure neue Akkus. 

Die richtige Leistung durch gute Planung 

Als erstes solltest du dir Gedanken zu deinem Projekt machen, wie groß müssen die Löcher werden, wie dick sind die Wände oder Werkstücke, die durchbohrt werden müssen und was für ein Material muss bearbeitet werden? Bei großen Aufgaben sollte auf einen großen maximalen Bohrdurchmesser und die benötigte Länge Wert gelegt werden. Hier solltest du wissen, dass die Hammerleistung bei langen Bohrern an der Spitze nachlässt, da die Kraftübertragung gemindert wird. Außerdem sollten tiefe Löcher mit einem kurzen Bohrer vorgebohrt werden, um den langen Bohrer präzise einführen zu können. 

Watt

Bei der Wattzahl des Bohrhammers solltest du für normale Anforderungen rund um 700 Watt gucken, höhere Wattzahlen sind erst für anspruchsvolle Aufgaben notwendig, wenn diese aber auf lange Sicht bewältigt werden sollen, lieber schon am Anfang zu einem stärkeren Gerät greifen. 

Dreh- & Schlagzahl

Bei der Drehzahl haben sich die Maschinen mit 900 Umdrehungen pro Minute aufwärts bewährt.
Die Schlagzahl ist bei der Kaufentscheidung genauso wie die Drehzahl mit einzubeziehen. Eine höhere Schlagzahl ist meist umso besser. Für die Standardanforderungen an einen Bohrhammer sollten 4000 Schläge pro Minute voll und ganz ausreichen, auch hier gilt: die Schlagzahl bei größeren Aufgaben erhöhen und vorausschauend kaufen

Joule

Bei der Joule-Zahl ist einiges zu beachten. Wer einfache Bohrarbeiten und kleine Meißelarbeiten ausführen möchte, der ist mit 2-10 Joule gut beraten, wer allerdings ganze Wände einreißen möchte oder starken Beton bearbeiten will, der sollte schon zu mehr Joule greifen: hier sind je nach Stärke der Wand 10 - 50 Joule die richtige Wahl. Maschinen mit so hoher Joule-Zahl sind aber mit vorsichtig zu genießen und nicht für Laien gedacht, hier sollte der Rat und die Unterstützung eines Fachmanns hinzugezogen werden, grade wenn tragende Wände oder Wände mit Kabeln und Rohren im Inneren bearbeitet werden sollen.

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Know how rund um den Bohrhammer 

Bohrhämmer haben einige nützliche Extras, die dir die Arbeit erleichtern können.
Hier ein paar Informationen, die dir bei der Wahl des Bohrhammers helfen sollen: Als erstes ist zu betonen, dass ein Bohrhammer hohen Belastungen ausgesetzt wird, weshalb er gut und stabil verarbeitet sein muss, weshalb sich der Blick zum professionellen Hersteller mit hoher Qualität lohnt.
Gute Bohrhämmer findest du für knapp unter 100€ und bis zu 250€. In diesem Preissegment gibt es Bohrhämmer mit unterschiedlichen Merkmalen auf die es sich zu achten lohnt. 

➔ Brushless Motor 
So lohnt sich ein Bohrhammer mit bürstenlosen Motor (Brushless), da dieser Gewicht einspart und länger haltbar ist.

➔ Drehzahl 
Ein guter Bohrhammer sollte über mehrere Gänge verfügen, da die Drehzahl dort einstellbar ist und somit an die Materialanforderungen angepasst werden kann. Denn bei zu niedriger Drehzahl kommt die Maschine nicht durch harte Materialien, bei zu hoher Drehzahl macht Material wie weicher Beton Probleme. Also immer auf mehrere Gänge oder eine Drehzahlregulierung achten.

➔ Dreh- & Schlagstopp
Die meisten Bohrhämmer verfügen über einen Drehstopp, welcher sehr nützlich ist, wenn das Gerät auch zum stemmen und meißeln benutzt werden soll. So kann der Aufsatz ganz einfach von Bohrer auf Meißel gewechselt werden, um Fliesen von der Wand zu entfernen oder Fugen einzuarbeiten. Hier ist wichtig zu beachten, dass ein Bohrhammer ein SDS-Futter und kein Standart Spannbohrfutter (nicht ausgelegt für Schläger dieser Stärke) besitzt, weshalb ausschließlich Aufsätze mit SDS-Schaft genutzt werden können. Einige Maschinen haben neben dem Drehstopp auch noch einen Schlagstopp um das Schlagwerk bei empfindlichen Materialien abschalten zu können, damit diese unbeschädigt gebohrt werden können.

➔ Weitere Features
Weitere nützliche Features sind ein Tiefenanschlag, welcher dafür sorgt, dass ein Loch nur genauso tief gebohrt wird, wie es geplant ist oder ein Rechts-/Linkslauf, damit der Bohrer, wenn sich der Bohrkopf verkantet, einfach in die andere Richtung gedreht werden kann, was das Lockern des Bohrers unterstützt.

➔ Sicherheit & Gesundheit
Ein wichtiger Faktor beim Arbeiten mit kraftvollen Maschinen ist die Sicherheit und die Gesundheit, weshalb auf eine Sicherheitsschaltung wertgelegt werden sollte, die den Bohrer abschaltet, sobald er blockiert, damit er nicht unkontrolliert weiter schlägt und dem Anwender oder dem Werkstück Schaden zufügt. Zusätzlich dazu sollte auf ein Antivibrationssystem wertgelegt werden , gerade wenn die Maschine häufig benutzt werden soll. Dadurch werden die Arme stark entlastet, die Arbeit angenehmer und die Gesundheit langfristig geschont. Bei der Arbeit mit einem Bohrhammer sollte immer, egal ob privat oder professionell, Schutzkleidung und eine Schutzbrille getragen werden.

Kommentare
Vielen Dank für die Infos. Bei Bohrhämmern bin ich mir immer etwas unsicher, deswegen hilft der Artikel schon ganz gut weiter!!
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